Küche für Alle + Infoveranstaltung über G20 Gipfel in Hamburg | 21.03. | 20 Uhr in der Friedel54

Wir laden euch ein zum YumYum-Nudeln essen. Außerdem gibt es noch vegane Hot Dogs.

Im Anschluss (ca. 20:30) wird es einen Infoveranstaltung über den kommenden G20 Gipfel am 07./08.07. in Hamburg sowie über Gegenproteste geben. Unter anderem soll es im Rahmen der G20-Africa-Partnership-Conference (12./13. Juni Berlin) Aktionswochen in Berlin geben. Insbesondere ist es den Vortragenden wichtig in eine Diskussion darüber zu kommen wie die Mobilisierung zum Gipfel genutzt werden kann, um auch darüber hinaus eine Bewegung zu befördern, die lokal und global für emanzipatorische Alternativen kämpft.
Mehr Infos findet ihr hier: antig20berlin.noblogs.org

[Veranstaltung] Was ist anarchistische Stadtpolitik? | 21.04. | 20 Uhr @ Laidak

Grundbausteine, Aufgaben und Probleme

Anfang März hat der Bund mit der Brache an der Stallschreiberstraße eines der letzten größeren Grundstücke im Innenstadtbereich Berlins höchstbietend veräußert. Bezahlbare Wohnungen für die rasant wachsende Stadt mit einem Drittel Armutsbevölkerung werden hier nur wenige entstehen. Im September 2015 wurde der Verkauf des Dragonerareals am Mehringdamm durch eine Kampagne des Bündnisses Stadt von Unten im Bundesrat gestoppt, doch die Rückabwicklung lässt seither auf sich warten. Ein Jahr zuvor war das Projekt Rathausstern Lichtenberg des Mietshäuser Syndikats nach über zweijähriger Arbeit im Konzeptvergabeverfahren unterlegen. Die Gruppe ist nach Leipzig ausgewichen, da in Berlin nichts mehr zu machen war. Der Druck in dieser Stadt steigt, und das nicht nur, was bezahlbaren Wohnraum angeht. Zu Aufwertung und Verdrängung kommen rassistische Kontrollen, private Sicherheitsdienste und Polizeigewalt. Nicht nur soziale Zentren werden immer wieder brutal geräumt. Etwa 16 Mal am Tag springt der starke Arm des Staates der unsichtbaren Hand des Marktes bei, um gekündigte Mieter*innen aufs Pflaster zu werfen. Dabei hat die Stadt einen jährlichen Haushaltsüberschuss von 1 Mrd. Euro. Anstatt bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, werden vorzeitig Schulden getilgt, um keine Begehrlichkeiten aufkommen zu lassen. Unter diesen Bedingungen haben sich in den letzten Jahren zahlreiche stadtpolitische Initiativen gegründet. Doch was sind die Perspektiven einer radikalen Stadtpolitik und wie ist es möglich, inmitten der Abwehrkämpfe ein utopisches Projekt zu rekonstruieren, das nicht bei sozialpolitischen Forderung stehen bleibt? Gibt es letztlich sogar einen anarchistischen Modus stadtbezogener Politik? Grundlegende Thesen sollen zur Diskussion gestellt werden.

Der Abend mit einem Einleitungsvortrag von Jan Rolletschek wird veranstaltet vom Kiezladen Friedel54 (friedel54.noblogs.org) in Kooperation mit der Gustav Landauer Denkmalinitiative (Berlin) (www.gustav-landauer.org). Es ist die 7. Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Logik der Verdrängung [Logik des Kapitals]“

 

Donnerstag, 21. April
Beginn 20.00 Uhr
Schankwirtschaft Laidak (Boddinstraße 42)
U-Boddinstraße/ U- Rathaus Neukölln

Jimmy Boyle – Einstellungen zur Arbeit | 19.04 | 19:30 @ Friedel 54

Einstellungen zur Arbeit – Stolz, Lob, Selbstverwirklichung und Leistungsgerechtigkeit
Das Lob der Arbeit, der Stolz auf Arbeit, Arbeit als Verwirklichung des Menschen und die Forderung einer gerechten Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums – all diese Dinge waren Grundsätze der sozialistischen Arbeiterbewegung, finden sich sowohl im Programm der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wie im Wertekanon bürgerlicher Parteien und deren Wählerschaft. Und auch in der (alternativen) Linken werden sie heutzutage mehr oder minder bejaht. Auf der Veranstaltung soll entlang von Zitaten eine Kritik an diesen Einstellungen zur Arbeit vorgestellt und diskutiert werden. Die These ist, dass mit den Einstellungen ein „sich einrichten“ in armseligenVerhältnisse gefordert
oder praktiziert wird. Leute, die Armut abschaffen wollen, sollten das lassen.

Eine Veransaltung der Gruppe jimmy boyle, innerhalb der Reihe: “Arbeit
macht das Leben süß, so süß wie Maschinenöl.” Mehr Infos: gegner.in

Leckere Wraps gibt es ab 19:30 Uhr.

Die Veranstaltung beginnt um 20:30 Uhr.

Kein Grund zum Feiern: EZB-Eröffnung in Frankfurt (Main)

blockupy-plakat-engl-small-212x300Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen.

Informiert euch über den Widerstand: https://blockupy.org/

 

Für alle, die mehr über das Thema EZB wissen wollen, haben wir einen Vortrag organisiert. Kommt zu unserem Tresen am Freitag, den 13.03. in der Friedel54 und informiert euch.

Freitag, 13.03.15 | 21:00 Uhr | Friedel54 (Friedelstraße 54, U Hermannplatz)

Rund um den 1. Mai

Eine Veranstaltungsübersicht der ASJ Berlin

Der 1. Mai steht vor der Tür & traditionell finden rund um diesen Tag vielerlei Veranstaltungen statt. Glücklicherweise bleibt dieser Tag, nach dem Desaster vom vergangenen Samstag, nun auch Nazi(demo)frei, sodass ihr entspannt euch für eine der folgenden Veranstaltungen entscheiden, oder natürlich auch etwas ganz anderes tun könnt. Als Gruppe beteiligen wir uns an keiner, der genannten Termine, was vielerlei Gründe hat, aber hier nicht weiter ausgeführt werden soll.

Stattdessen empfehlen wir folgende Veranstaltungen, zu denen unsere Freund*innen der Anarchosyndikalistischen Jugend Berlin aufrufen:

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